Akzente 2021

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März
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Januar
2021-03-08

Auszeichnung für Anja Morgenstern und Richard Steigerwald  

Die Kommunale Dankurkunde überreichte Bürgermeister Lorenz Strifsky den langjährigen Thüngener Volksvertretern Anja Morgenstern und Richard Steigerwald. Anja Morgenstern gehörte dem Marktgemeinderat ab 2002 18 Jahre lang an und wirkte zwölf Jahre davon als Dritte Bürgermeisterin. Im sozialen Leben der Gemeinde bringt sie sich aktiv seit 2001 in den „Frauentreff Thüngen“ ein und ab 2011 war sie eine federführende Kraft für das Ferienprogramm des Marktes Thüngen. In der Flüchtlingskrise 2015 stand sie drei Jahre lang als Ansprechpartnerin für die dort untergebrachten Flüchtlinge zur Verfügung. Richard Steigerwald war 18 Jahre lang, seit 1992, Mitglied des Marktgemeinderats. Von 2002 bis 2014 war er Zweiter Bürgermeister. Ins Vereinsleben von Thüngen brachte er sich für 24 Jahre als Kirchenvorstand der evangelischen Gemeinde ein und ist seit 1963 Mitglied des Posaunenchors, den er seit sechs Jahren leitet. 

© Wolfgang Heß
2021-02-23

Die Werntalhalle als Klassenzimmer

Die Werntalhalle hat schon ganz unterschiedliche Veranstaltungen gesehen: Sie war ab und an Ausstellungshalle, Theateraufführungen wurden gegeben oder Beatabende abgehalten. Bis heute finden die Prunksitzungen in der Halle statt und die Tischtennisspieler trainieren hier. Gerne wird sie seit der Sanierung auch für private Feiern wie Hochzeiten und Geburtstage gebucht und seit Beginn der Corona-Pandemie (April 2020) tagt hier der Gemeinderat. Nun ist sie auch zum Klassenzimmer geworden!

Seit der Präsenzunterricht an bayerischen Grundschulen aber in dieser Woche wieder aufgenommen wurde, haben sich die 24 Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der Grundschule Thüngen in der Halle eingerichtet. Und sie fühlen sich wohl dort. Denn dank der großzügigen Raummaße kann hier die gesamte Klasse unterrichtet werden. Im Grundschulgebäude wäre dies nicht möglich. Dort sind die Zimmer zu klein, um die vorgeschriebenen, pandemiebedingten Abstandsregeln einzuhalten. Die Konsequenz: Die Schülerinnen und Schüler hätten in den Wechselunterricht gemusst, was bedeutet hätte, dass immer nur eine Hälfte der Klasse anwesend ist, während sich die andere Hälfte im Homeschooling befindet. So aber können alle gemeinsam unterrichtet werden, was nach der langen Zwangspause und Trennung von ihren Schulkameraden bei den Kindern gut ankommt. „Wir sind sehr dankbar, dass uns der FC Thüngen die Räumlichkeiten so schnell und unbürokratisch zur Verfügung gestellt hat,“ unterstreicht Schulleiterin Doris Weinmann. Zudem schaffe die Auslagerung zusätzliche, freie Räumlichkeiten im Schulgebäude für die anderen Klassen und die Notbetreuung. „Unsere Halle kann derzeit ohnehin nicht für sportliche Aktivitäten genutzt werden. Da war es für uns selbstverständlich, hier zu unterstützen“, erklärt Vorsitzender Hans Eitel, der sich freut, dass das Angebot so gut ankommt und der Sportverein der Schule entgegenkommen kann. „Es zeigt sich wieder einmal, dass es durchaus wichtig ist, ein Gebäude dieser Größenordnung hier in Thüngen zu haben.“ Und auch die Eltern sind froh, dass ihre Sprösslinge nun jeden Tag Präsenzunterricht haben, zumal nach diesem Schuljahr der Übertritt an eine andere Schule ansteht.

Arbeiten können die Viertklässler mit ihrer Klassenlehrerin Mirjam Leuthold wie in ihrem normalen Klassenzimmer im Schulgebäude. Ein Internetanschluss ist vorhanden, Dokumentenkamera und Beamer sind verfügbar und damit sich die Kinder in der großen Halle nicht verloren vorkommen, wurde ihr „Klassenzimmer“ mit den Vorhängen abgetrennt, die in der Regel an den Prunksitzungen zum Einsatz kommen. Tatkräftig dabei mit angepackt haben Bauhofleiter Lars Schmelz und sein Kollege Dieter Weller.

Und auch die Pausen gestalten sich einfach. Denn der große Parkplatz vor der Halle bietet genügend Platz zum Austoben. Dort können die Schülerinnen und Schüler auch ganz bequem in den Schulbus einsteigen. Das beauftragte Busunternehmen „Werntalreisen“ hat sich sofort bereiterklärt, die Werntalhalle für die Zeit der Auslagerung der Viertklässler anzufahren.  

© Andrea Stiel
2021-02-18Die Sparkasse verlässt Thüngen endgültig: Der Geldautomat wird abtransportiert.  © Wolfgang Heß
2021-02-14Thüngen aus der Vogelperspektive © Ralf Kaiser
2021-02-13Mit dem Bauausschuss des Gemeinderates in der Augasse, in der Unteren Buchenhölle und am Evang. Friedhof © Wolfgang Heß
2021-02-12Thüngen aus der Vogelperspektive © Ralf Kaiser
2021-02-12Die Schule im Umbau © Wolfgang Heß
2021-02-12Winterwanderung auf dem Höhenweg © Jaqueline Heß
2021-02-08Spaziergang durch den Ort im Winter © Wolfgang Heß
2021-01-31Thomas Hehrlein: Verwalter der Thüngener Finanzen wurde 60
Im Kreise der Familie feierte Thomas Hehrlein, Kämmerer für den Markt Thüngen, seinen 60. Geburtstag. 1. Bürgermeister Lorenz Strifsky und Stellvertreter Wolfgang Heß nahmen einige Tage später die Gelegenheit gerne zum Anlass, im Namen der Gemeinde zu gratulieren und Dank zu sagen für das besondere Engagement, das Thomas Hehrlein seit vielen Jahren für den Markt Thüngen zeigt. „Er ist immer für uns zu sprechen, unterstützt uns mit seiner Fachkenntnis und Erfahrung in einer angenehmen Weise“, unterstrichen die beiden.
Nach der Ausbildung zum Bürokaufmann absolvierte Thomas Hehrlein 1986 den Angestelltenlehrgang I bei der Stadt Würzburg. Seit Mai 1989 ist er in der Verwaltungsgemeinschaft Zellingen angestellt. Am 21. Februar 2011 wurde er als Kämmerer Nachfolger von Jürgen Spies. Er ist für die Haushalte der Kommunen Thüngen und Himmelstadt (bis Sommer 2020) sowie für den Abwasserzweckverband Zellingen verantwortlich.
Thomas Hehrlein stammt aus Erlabrunn. Der Liebe wegen ist er nach Retzbach gezogen und lebt dort mit Ehefrau Petra im Eigenheim. Die Söhne Dominik und Tobias stehen inzwischen auf eigenen Beinen und wohnen in Karlstadt und München. Der sportbegeisterte Spieler (Fußball, Tennis, Radfahren, Joggen) und Trainer, der auch für die Würzburger Kickers dem Ball auf dem Rasen nachjagte, wird derzeit von einer hartnäckigen Verletzung gebremst. Deshalb ist auch die Wiederherstellung der Fitness sein größter Wunsch für dieses Jahr. 
© Jaqueline Heß
2021-01-31Winterwanderung auf dem Forstberg © Wolfgang Heß
2021-01-29

In den letzten Monaten haben Josef Schmelz, Helmuth Friedrich und Hubert Druschel ihren Dienst für die Gemeinde beendet und wechselten in den Ruhestand.
Das neue Team bilden nun (von links):

  • Marco Eckert (Anlagenmechaniker, u. a. verantwortlich für die Kläranlage)
  • Daniela Hanel (Landschaftsgärtnerin)
  • 1. Bürgermeister Lorenz Strifsky
  • Dieter Weller (Maurer, Straßenwärter)
  • Bauhofleiter Lars Schmelz (Industriemechaniker, u. a. auch für die Schule und die KiTa verantwortlich)
© Wolfgang Heß
2021-01-29Hubert Druschel im Ruhestand: Mit einem Gedicht von Goethe, einem Präsent und einem „Vergelt‘s Gott“ verabschiedete Thüngens Bürgermeister Lorenz Strifsky den langjährigen Mitarbeiter Hubert Druschel in den Ruhestand. Der gelernte Maschinenschlosser begann am 15.04.1986 als Mitarbeiter im Bauhof der Gemeinde. Von der Entscheidung zu seinen Gunsten erfuhr er damals kurioserweise beim Skifahren in den Alpen. Der ehemalige Gemeinderat Rudolf Schwarz war an der Entscheidung beteiligt und traf Hubert Druschel wenig später auf einer Abfahrt und konnte so die gute Nachricht überbringen.
Im März 1990 absolvierte Druschel den Klärwärtergrundkurs und am 1. Mai 1994 wurde er zum Betriebsleiter der neuen vollbiologischen Kläranlage ernannt. Am Facharbeiterlehrgang für Ver- und Entsorger nahm er von September 1997 bis Juli 1998 mit Erfolg teil.
Hubert Druschel ist seit 2020 der Obmann der Feldgeschworenen und auch ein Thüngener Original. Als langjähriges Mitglied des TCA-Männerballetts und als Braumeister beim Schauspiel zur 1225-Jahr-Feier zeigte er sein Bühnentalent. Der Bayern-Fan schnürte für den FC Thüngen die Fußballstiefel und fährt auch heute noch regelmäßig Ski. Um seine Landwirtschaft will er sich auch weiterhin kümmern. Im Mittelpunkt steht jedoch die Familie mit Ehefrau Margit, zwei Kindern und zwei Enkeln.
Die Verantwortung für die Kläranlage soll Marco Eckert (Anlagenmechaniker) aus Binsfeld übernehmen, der seit August 2019 für den Markt Thüngen arbeitet. An die Thüngener Kläranlage sind auch die Nachbargemeinden Stetten und Hesslar angeschlossen. 
© Wolfgang Heß
2021-01-16Thüngen aus der Vogelperspektive © Ralf Kaiser
2021-01-09Leichter Schneefall im Werntal © Wolfgang Heß