KUTH201030 – 1. Sitzung des Kulturausschusses am Donnerstag, 25. März 2021

Niederschrift über die 1. Sitzung des Kulturausschusses am Donnerstag, 25. März 2021 in der Werntalhalle Thüngen

 

  1. Bürgermeister Lorenz Strifsky begrüßt die Anwesenden und eröffnet die Sitzung. Er stellt die form- und fristgerechte Einladung sowie die Beschlussfähigkeit nach Artikel 47 (2) GO fest.

 

TAGESORDNUNG

 

Öffentliche Sitzung:

 

1.

Vereinsaktivitäten in Corona-Zeiten – Diskussion

 

Sachverhalt:

Das Coronavirus mit seinen Mutationen breitet sich in Deutschland immer weiter aus.

 

Aufgrund aktueller Coronazahlen und immer noch fortdauernder Pandemie ist auch im Jahr 2021 die Durchführung von Vereinsaktivitäten (Veranstaltungen – Feste – Vorführungen – Konzerte etc.) noch ungewiss.

Dies sorgt im öffentlichen Leben, aber auch in vielen Vereinen für Besorgnis und Verunsicherung.

 

Gemeinsam wollen wir klären, wie wir mit der Situation umgehen können.

 

Diskussionsverlauf:

Einige festeingeplante Termine wurden bereits jetzt abgesagt.

Darunter die Jahreshauptversammlung der Eigenheimervereinigung, der Tag der offenen Tür im Kindergarten, die Zirkusveranstaltung der Grundschulkinder und auch die Maifeier.

  1. Bürgermeister Lorenz Strifsky fragt in die Runde, ob ein Maibaum am Planplatz aufgestellt werden sollte. Nach Abstimmung der Anwesenden spricht sich die Mehrheit gegen die Maibaumaufstellung in diesem Jahr aus.

 

Weitere Termine sind noch mit einem Fragezeichen versehen. Wie zum Beispiel der Kilianimarkt mit verkaufsoffenen Sonntag und das Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr. Ebenso der Sponsorenlauf der Grundschule, die Musiksommernacht und das SPD-Sommerfest am Backhaus.

 

Ferienprogramm: Das Spielmobil des Landkreises Main-Spessart wird zwei Nachmittage an der Freizeitanlage die Kinder unterhalten. Frau Peter wird die Reservierung vornehmen, wenn möglich für den 04. und 05. August.

 

Es wäre schön, wenn auch ein komplettes Ferienprogramm stattfinden könnte. Bürgermeister Lorenz Strifsky bittet die Verantwortlichen in den Vereinen, sich bis zur nächsten Sitzung am 10.06.2021 Beiträge zum Ferienprogramm zu überlegen und hofft auf starke Beteiligung.

 

Marktgemeinderat Sebastian Heidenfelder erklärt sich bereit – wie bereits letztes Jahr auch – ein einwöchiges Zeltlager mit Equipment der Bundeswehr zu organisieren. Allerdings ist dies nur mit tatkräftiger Unterstützung durch freiwillige Helfer möglich, die die Aufsicht und die Verpflegung übernehmen. Auch die Ortsvereine sind gefragt, den Kindern im Feriencamp tägliche Aktionen anzubieten.

 

Das Zeltlager könnte in der 3. Augustwoche vom 16. – 20. August stattfinden. Weitere Details werden in der nächsten Sitzung am 10. Juni festgelegt.

  1. Bürgermeister Wolfgang Heß erklärt, er hat einen Künstler kennengelernt, der Graffiti- Workshops für Kinder ab 11 Jahre anbietet.

Auch hat Eußenheims Bürgermeister Achim Höfling vorgeschlagen, gemeinsame Aktionen im Rahmen des Ferienprogramms zu veranstalten. Hier könnte dann ein reger Austausch beider Gemeinden erfolgen. Allerdings erst für das kommende Jahr, da es wegen Corona keine Planungssicherheit für die kommenden Monate gibt.

 

Ob der FC-Thüngen das geplante Sportfest und den „Herzog-Cup“ Ende Juni veranstalten kann, ist fraglich, erklärt Vorstandsmitglied Roland Kosikors. Bis jetzt steht lediglich fest, dass der Biergarten auf der Terrasse der Werntalhalle wieder geöffnet wird.

Auch feste Zusagen für das Kirchweihfest und auch für den Kommersabend können noch nicht gemacht werden.

 

Die Thünger Reyter werden ganz sicher wieder die traditionelle Pferdesegnung am Bildstock „Nikolaus von der Flühe“ zwischen Heßlar und Bühler am Kirchweihsamstag durchführen, informiert Freifrau Nadja von Thüngen.

 

Abstimmungsergebnis:                 o. A.

 

 

2.

Informationen Bürgermeister

 

Sachverhalt:

  1. a) Jugendtreff

Der Jugendtreff ist seit November geschlossen, allerdings steht Frau Paulus in ständigem Online-Kontakt mit den Jugendlichen.

 

Frau Paulus hat mittels eines Formblattes eine Abfrage an Familien gestartet. Sie erkundigt sich über die Interessen bzw. Wünsche der Jugendlichen, um die Attraktivität des Jugendtreffs zu steigern.

Die Unterlagen sollen noch diese Woche ausgetragen werden. Bürgermeister Lorenz Strifsky bittet dabei um Unterstützung durch die Jugendlichen und hofft auf eine große Beteiligung.

 

  1. b) 200 Jahre Kneipp; ILE-Förderantrag

Das Kneippanlagenumfeld soll eine neue Gestaltung erhalten um den Bereich aufzuwerten. Der Markt Thüngen hat hierzu einen Förderantrag gestellt. Eine Zusage liegt vor, informiert Bgm. Strifsky, ein Förderbescheid über die Höhe der Förderung noch nicht.

 

Ebenfalls im Rahmen der ILE-Förderung sollte auf der rechten Seite des Bauhofgebäudes die Fläche begradigt, mit einem kleinen Zaum eingefasst und Spielgeräte installiert werden. Hier liegt die Zusage für die Förderung bereits vor. Der Markt Thüngen würde einen Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro erhalten. Allerdings wurde dieses Projekt in der letzten Sitzung vom Marktgemeinderat abgelehnt. Die Ratsmitglieder sprachen sich wegen der Unfallgefahr für die Kinder in diesem Kreuzungsbereich dagegen aus.

Durch Umplanungen könnte das Projekt jedoch noch umgesetzt werden, erklärt Bürgermeister Strifsky. Daher wird dieser Punkt nochmals auf der Sitzung vom 29. März beraten.

 

  1. c) ILE-Förderantrag für Pflasterung Vorplatz am evangelischen Gemeindehaus

Ein weiterer Förderantrag für sogenannte Kleinprojekte an die ILE MainWerntal wurde mit Unterstützung von Bürgermeister und Verwaltung eingereicht: 

Es soll der Bereich zwischen Kirche und Gemeindehaus neu gepflastert werden, da dieser erhebliche Unebenheiten aufweist und dadurch der Zugang erschwert ist.

Besonders die Senioren treffen sich regelmäßig im Gemeindehaus und auch die Diakonie bietet regelmäßige Senioren-Veranstaltungen an, die auch von Bürgern aus den Nachbargemeinden besucht werden. Deshalb ist ein behindertengerechter Zugang dringend notwendig.

 

Die Pflasterarbeiten werden zusammen mit der Pflasterung des Vorplatzes am Feuerwehr-gerätehaus durch die Firma Kress-Bau und Frank Benkert erfolgen.

 

Abstimmungsergebnis:                 o. A.

3.

Kurze Anfragen

 

Sachverhalt:

  1. a) Patenschaft mit Bundeswehreinheit

Marktgemeinderat Sebastian Heidenfelder fragt nach, ob Interesse bei den Thüngener Bürgern besteht, eine Patenschaft mit der 1. Inspektion Offiziersausbildung der Kaserne Hammelburg besteht. Er bittet die Vereinsvorstände vereinsintern die Akzeptanz hierzu abzufragen und das Ergebnis in der Sitzung am 10.06.2021 mitzuteilen.

 

Allerdings sollten auch die Vereine mit ins Boot geholt werden, mahnt Herr Heidenfelder, da bei evtl. Veranstaltungen (wie z. B. ein feierliches Gelöbnis) die Bewirtung sichergestellt sein muss. Auch die Unterstützung der Bundeswehr beim Ausrichten des Ferienprogramms oder ein Besuch der Kompanie zum Kirchweihfest ist denkbar.

 

Die Entscheidung für oder gegen eine solche Patenschaft muss dann im Marktgemeinderat beschlossen werden.

 

  1. Bürgermeister Lorenz Strifsky hat noch gute Erinnerungen an das letzte feierliche Gelöbnis, welches vom FC Thüngen mit organisiert und ausgerichtet wurde.

 

 

  1. b) Gemeindearchiv

Bürgermeister Strifsky spricht dem Archivleiter Günter Morgenstern ein großes Lob für die geleistete Arbeit aus. Von der Verwaltung wurden kürzlich alte Unterlagen benötigt, die von Herrn Morgenstern umgehend vorgelegt werden konnten.

Bürgermeister Strifsky spricht den ehrenamtlichen Teammitgliedern, die das Gemeindearchiv durchforsten und digitalisieren, ein herzliches Dankeschön für ihr Engagement aus.

 

Günter Morgenstern berichtet von Anfragen – auch aus Amerika – zu ehemaligen jüdischen Mitbürgern. Diese Anfragen werden dann von ihm recherchiert und beantwortet. Leider konnte sich das Team seit November nicht mehr zusammen treffen. Die Arbeiten sind in letzter Zeit immer nur von einzelnen Personen gemäß den geltenden Coronaverordnungen erfolgt. 

 

Abstimmungsergebnis:                 o. A.

 

 

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen erfolgen, bedankt sich Bürgermeister Strifsky bei den Anwesenden für ihr Kommen und die konstruktive Mitarbeit und schließt die Sitzung um 20.00 Uhr.